|
|
Startseite Fachbesucher Startseite Patienten
Synonyme der
Fachbesucher
Synonyme der
Patienten
Vorbeugung
Fachbesucher
Vorbeugung
Patienten
Diagnose
Fachbesucher
Diagnose
Patienten
Therapie
Fachbesucher
Therapie
Patienten
Fragilitätsfrakturen - Hier erhalten Sie Fachinformationen zu Osteoporose /
Knochenschwund
Fragilitätsfrakturen und weitere Begriffe:
Frakturinzidenz
Femurfraktur
Femurhalsfraktur
Osteoporose-bedingte Fraktur
osteoporotische Fraktur
osteoporotisch bedingte Folgefraktur
Fragilitätsfrakturen - Informieren Sie sich
mittels Fachinformationen
Wir informieren über Fragilitätsfrakturen:
Zentrales Anliegen ist es, vermehrt Aufmerksamkeit für das
Problem der Folgefrakturen bei Osteoporose zu schaffen. Einige neue
Substanzen haben die Erprobung bezüglich ihres Potenzials, die Inzidenz
osteoporotischer Folgefrakturen zu senken, erst kürzlich abgeschlossen und
sind in den DVO-Leitlinien daher nicht erwähnt.
In Anbetracht der zentralen Bedeutung von Stürzen für
Fragilitätsfrakturen ist es essenziell, herauszufinden, wer potenziell
sturzgefährdet ist. Ob bzw. wie sehr ein Unterschied in der
geschlechtsspezifischen Sturzdisposition zu der differenten Inzidenz von
Fragilitätsfrakturen bei Männern und Frauen führt, ist unklar.
Osteoporotische Frakturen können überall im Bereich des
Stammskeletts und peripher auftreten, sind jedoch hüftnah und im Bereich
der Wirbelsäule, des Handgelenks und des proximalen Humerus am häufigsten
(4, 5, 109, 110). Das Lebenszeitrisiko, eine Fragilitätsfraktur gleich
welcher Lokalisation zu erleiden, beträgt etwa 50 % bei Frauen und 30 %
bei Männern, d.h. dass voraussichtlich jede zweite Frau und jeder dritte
Mann kaukasischer Abstammung ohne Behandlung im Verlauf seines Lebens eine
symptomatische Fragilitätsfraktur erleiden wird.
Die Risikofaktoren für osteoporotische
Frakturen können nach demographischen, skelettären und nicht-skelettären
Kriterien differenziert werden. Eine vorausgegangene Fraktur stellt einen
substanziellen Risikofaktor für weitere osteoporotische Frakturen dar. Da
osteoporotische Frakturen häufig bei geriatrischen Patienten auftreten,
ist das Vorliegen einer Komorbilität eher die Regel als die Ausnahme.
Osteoporose
Knochenschwund
Wirbelkörperbruch
Postmenopausale
Osteoporose
Primäre
Osteoporose
Sekundäre Osteoporose
Fragilitätsfrakturen
Skeletterkrankung
Mikroarchitektur
Knochenmasseverlust
Paget
Knochenerkrankungen
Hüftfraktur
Oberschenkelhalsfraktur
Corticoid-induzierte Osteoporose
Fragilitätsfrakturen - alle Infos - übersichtlich und verständlich
Frakturen infolge eines inadäquaten Traumas sind meist Folge
einer zuvor unerkannten und unbehandelten Osteoporose und betreffen etwa die
Hälfte aller Frauen sowie ein Drittel aller Männer über 50 Jahre.
Die individuellen medizinischen und psychosozialen Folgen dieser
so genannten Fragilitätsfrakturen sind enorm: Vergleichbar mit anderen
chronischen Erkrankungen führt die Osteoporose zwar nicht unmittelbar zum Tod,
bedingt allerdings ohne adäquate Behandlung schwere Funktionseinbußen bis hin zu
Invalidität und einer substanziellen Minderung der Lebensqualität der
Betroffenen.
Europaweit wird eine Inzidenz peripherer Fragilitätsfrakturen in
der Gruppe der 50 bis 79-jährigen Personen von 19 bei Frauen und 7,3 bei Männern
pro 1000 Personenjahre angegeben. Patienten mit vertebraler Fraktur haben auch
ein um ca. 100 % erhöhtes Risiko für eine periphere Fragilitätsfraktur.
Inzidenz von Femurfrakturen
In Westeuropa und den USA zeigt sich eine exponenzielle,
altersabhängige Zunahme der Inzidenz von Femurfrakturen (10). Das
Lebenszeitrisiko, eine Fraktur des koxalen Femurs zu erleiden, beträgt ca. 11
bis 23 % bei Frauen und 5 bis 11 % bei Männern (4, 5, 115, 116) und liegt damit
bei Frauen in einer Größenordnung, die dem kumulierten Risiko des Mamma-,
Uterus- und Ovarial-Karzinoms entspricht (116). In Europa ist in den kommenden
50 Jahren selbst bei gleichbleibender Frakturinzidenz allein infolge des
demographischen Wandels mit einer Verdreifachung der Zahl von Femurfrakturen zu
rechnen. Die Prävalenz osteoporotischer Femurfrakturen ist bei Männern geringer
als bei Frauen, allerdings mit einer vergleichsweise hohen Mortalität
vergesellschaftet. In der Bundesrepublik Deutschland belaufen sich die direkten
Kosten der Behandlung einer proximalen Femurfraktur ohne Arzt und
Medikamentenkosten nach aktuellen Berechnungen auf ca. 27.000 Euro.
Frakturinzidenz - Femurfraktur - Femurhalsfraktur -
Osteoporose-bedingte Fraktur - osteoporotische Fraktur - osteoporotisch
bedingte Folgefraktur
Abführmittel Abführtee
|