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Bisphosphonattherapie bei Osteoporose - Hier erhalten Sie Fachinformationen zu Osteoporose /
Knochenschwund
Bisphosphonattherapie bei Osteoporose und weitere Begriffe:
Patienten mit Osteoporose
Patienten mit Knochenschwund
Folgekosten bei Osteoporose
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Bisphosphonate
Alendronat
Fosamax
Raloxifen
Risedronat
Bisphosphonattherapie bei Osteoporose - Informieren Sie sich
mittels Fachinformationen
Wir informieren über Bisphosphonattherapie bei Osteoporose:
Patienten mit Osteoporose bzw. Knochenschwund müssen
entsprechend ihres Krankheitsbildes und dem individuellen Frakturrisiko
behandelt werden.
Bereits heute bereiten die
Folgekosten der Osteoporose den Gesundheitsmanagern großes Kopfzerbrechen.
Folgekosten in Höhe von jährlich 3 bis 5 Milliarden Euro wären durch
richtige Behandlung der Betroffenen erheblich absenkbar.
Überwiegend erfolgt eine Monotherapie mit
Kalzium (ca. 35 %) oder einem Bisphosphonat (ca. 9 %), in weniger als 5 %
der Fälle eine angemessene Kombinationstherapie.
Bisphosphonate zeigen einen positiven
Effekt bei der Minderung des Frakturrisikos bei Patienten mit
Glukokortikoid-assoziierter Osteoporose. Intravenös applizierte
Bisphosphonate (Pamidronat, Clodronat, Zolendronat, etc.) führen zu einem
Anstieg der Knochendichte.
Eine negative Auswirkung auf die
Knochenbruchheilung, die den ersten Bisphosphonaten zugeschrieben wurde,
ist bei neueren Präparaten nicht zu beobachten. Frauen aus der Gruppe 1
mit Frakturanamnese und einem T-Wert von ≤ -2 Standardabweichungen sollten
für mindestens drei Jahre primär mit einem Bisphosphonat (Alendronat oder
Risedronat) behandelt werden.
Der wesentliche Unterschied bezüglich der
Medikation ist, dass beide Bisphosphonate die Inzidenz von Schenkelhals-
und Wirbelfrakturen verringern, während dies unter Raloxifen nur für
Wirbelfrakturen nachgewiesen ist. Bei Nachweis einer osteoporotischen
Fraktur sind Bisphosphonate (Alendronat und Risedronat) bzw. ein SERMs (Raloxifen)
Therapie der ersten Wahl.
Bisphosphonattherapie bei Osteoporose -
Linkliste:
Bisphosphonattherapie bei Osteoporose
Bisphosphonattherapie bei Knochenschwund
Osteoporosetherapie
Therapie von
Osteoporose
Therapie von
Knochenschwund
Knochen
stabilisierende Medikamente
Bewegungstherapie
Schmerztherapie
PMO Therapie
CIO Therapie
Therapieleitlinien Osteoporose
DVO-Leitlinien
Nichtmedikamentöse Behandlung
Verträglichkeit von
Wirksamkeit von
Risedronat bei Osteoporose
Parathormon
Weltosteoporosetag
Hip-Studie
Reduktion von Frakturen
VERT-MN und VERT-NA
Bisphosphonattherapie bei Osteoporose - alle Infos - übersichtlich und verständlich
Patienten mit Osteoporose benötigen eine strukturierte Therapie ihrer
Beschwerden. Jährlich entstehen 3 bis 5 Milliarden Euro Folgekosten durch
Osteoporose.
Patienten mit Osteoporose benötigen eine strukturierte Therapie ihrer
Beschwerden. Jährlich entstehen 3 bis 5 Milliarden Euro Folgekosten durch
Osteoporose.
Bei Frauen mit Osteoporose stehen nach den derzeit noch gültigen
DVO-Leitlinien (eine überarbeitete Fassung soll im Frühsommer vorgelegt
werden) zur Prävention von Frakturen Bisphosphonate und Raloxifen an
erster Stelle - immer zusätzlich zu einer Basistherapie mit Kalzium und
Vitamin D.
Mit den Bisphosphonaten Alendronat (Fosamax) und Risedronat ( )
sowie mit Raloxifen hat sich in Studien die Rate an Wirbelfrakturen im
Vergleich zu Placebo etwa halbieren lassen. Auch die Häufigkeit von
nicht-vertebralen Frakturen konnte mit den Bisphosphonaten deutlich
gesenkt werden.
Für das Therapieergebnis ist es offenbar irrelevant, ob die beiden
Bisphosphonate täglich oder in höherer Dosierung einmal wöchentlich eingenommen
werden. Für die wöchentliche Einnahme bei Älteren spricht, daß die in diesem
Alter meist hohe tägliche Tablettenzahl nicht noch erhöht wird. Allerdings wird
die regelmäßige Einnahme einmal pro Woche von den Patienten häufig vergessen.
Für Patienten, die die Bisphosphonate oder Raloxifen nicht vertragen, werden
als Therapeutika der zweiten Wahl genannt.
Die Behandlung der Osteoporose mit dem Biphosphonat Alendronat (5 bis
20mg/die) führt auch nach zehn Jahren noch zu einer gesteigerten
Knochenmineralisation. Alendronat (Fosamax) wird seit 10 Jahren
erfolgreich zur Behandlung der Osteoporose eingesetzt. In der Expertenwelt
herrscht Uneinigkeit über mögliche Nebenwirkungen (Osteonekrosen des Kiefers)
unter der Langzeittherapie und über die optimale Dosierungen von Alendronat.
Die modernen Bisphosphonate sind formal für die Therapie der postmenopausalen
Osteoporose der Frau zugelassen, Fosamax erhielt inzwischen eine Zulassung auch
für die Therapie des Mannes mit Osteoporose.
Fosamax ist ein wichtiges, nicht hormonelles Medikament zur Therapie der
Osteoporose. Es steigert die Knochendichte und reduziert damit das Risiko von
Knochenbrüchen an der Hand, an der Hüfte und an der Wirbelsäule. Die Behandlung
mit Fosamax führt zu einer Zunahme der Knochendichte und reduziert so das Risiko
für Knochenbrüche. Möglicherweise wird Ihnen Ihr Arzt zusätzlich auch noch
weitere Medikamente, z.B. Hormone, Kalzium oder Vita- min D verschreiben.
Fosamax wird meist Frauen nach der Menopause, bei denen die Diagnose einer
Osteoporose gestellt wurde, verschrieben. Personen mit starken
Nierenfunktionsstörungen und Patienten mit Speiseröhrenerkrankungen oder
Schluckstörungen dürfen Fosamax nicht einnehmen. Fosamax ist momentan offiziell
noch nicht freigegeben für die Behandlung der Osteoporose bei Männern sowie bei
Frauen vor den Wechseljahren.
Wie z.B. andere Medikamente ist Alendronat eine synthetische Entsprechung von
Pyrophosphat. Diese Gruppe von Medikamenten, die Bisphosphonate, haben
eine hohe Affinität zu bestimmten Kristallen und sind biologisch stabiler als
Pyrophosphat. Im Vergleich mit anderen Bisphosphonaten zeichnet sich Alendronat
durch eine Aminosäuren-Seitenkette aus, die vermutlich für die verstärkte
pharmakologische Aktivität des Moleküls verantwortlich ist.
In Tierversuchen konnte gezeigt werden, dass sich Alendronat in Zonen der
Knochenresorption an Osteoklasten anlagert und diese hemmt.
Abführmittel Abführtee
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